Havanna

Kuba Teil II – Zwischen Rum, Sex und Sozialismus

Da ich etwas eher als geplant meine Prinzessinnenkabine räumen muss, werde ich von meinem Gastgeber kurzerhand für ein paar Tage ins Hotel Sevilla eingebucht, zwischen Kanadiern, Deutschen und Franzosen mittleren Alters aus der Mittelschicht, den klassischen Kuba Touristen. Ich fühle mich schäbig und fehl am Platz, mit meinem schmutzigen Rucksack und meinen Flip Flops. Auch wenn sicherlich niemand der Pauschaltouristen den vollen Preis zahlt, machen es die 170$ per Nacht, die das Sevilla laut Preisliste aufruft, nicht wirklich besser. Der Ausblick aus meinem Zimmer dagegen schon. Havanna liegt mir zu Füßen. Zu meiner Linken, das prächtige Capitolio. Direkt unter meiner Nase, der Prado. Und zu meiner Rechten erstreckt sich mein geliebtes Meer und der Dreh- und Angelpunkt La Habanas, der Malecon, wo nachts das kubanische Leben stattfindet. Ich wohne im sechsten Stockwerk. Es ist das gleiche Stockwerk, das Al Capone Ende der Zwanziger Jahre mit seiner gesamten Belegschaft für sich beanspruchte. Das Hotel und die Zimmer sind alt, der Putz blättert, der Glanz wird allmählich stumpf, genauso wie Havanna und eben darum kann man es sich ganz genau vorstellen, die Gangster, die Partys, das Geld, die Drogen, die Casinos in Havanna und im Hotel Sevilla. Ich kann mich nicht sattfühlen an diesem Knistern, auch nicht am Ausblick von meinem kleinen Balkon. La Habana, wie es einst war, ohne den Grauschleier, von dem es jetzt bedeckt ist. Ich sehe es ganz genau vor mir.

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Kuba Teil I – zwischen Rum, Sex und Sozialismus

Es ist spät, schon lange dunkel, als ich aus dem Flieger steige, aber die karibische Wärme in La Habana, Kubas einst glanzvoller Hauptstadt, streichelt angenehm mein Gesicht. Was vom Glanz der alten Tage übrig geblieben ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich kann jetzt schon deutlich spüren: Kuba ist anders. Es liegt in der Luft und füllt meine Lungen und mein Herz. Wie anders, das erfahre ich in den kommenden zwei Wochen, die ich hier verbringe. In Luxus, in Armut, mit Touristen und mit Kubanern. Kuba ist mit Abstand das intensivste Land, das ich auf diesem Trip besucht habe, ein Land der Extreme, egal ob in seinen Gegensätzen, seiner Geschichte oder seinen Menschen.

Offizielle Taxifahrten sind teuer in Kuba, nicht nur am mittelamerikanischen Standard gemessen und als Tourist, gerade als frischer, hat man kaum eine andere Wahl, als in eines der klapprigen Autos zu hüpfen und den Preis zu zahlen, der in Kuba von Touristen verlangt wird. Ausgerechnet mit drei Amerikanern teile ich mir die Fahrt. Nur wenige Tage zuvor ging es durch die Medien, Annäherungen zwischen Castro und Obama, es liegt Spannung und Hoffnung in der Luft, nicht nur auf kubanischer Seite. Es war aber auch bisher nicht schwer, als Amerikaner nach Kuba zu reisen. Man muss lediglich einen Umweg über Mexiko in Kauf nehmen, Cancun, der mexikanische Ballermann für Amerikaner, ist dafür besonders beliebt und an der Grenze wird der amerikanische Pass nicht gestempelt, so einfach ist das. Bienvenido a Cuba.

Mit dem gesprächigen, singenden und tanzenden Taxifahrer geht es für mich zur Marina Hemingway, dem Anlegehafen für Boote. Ich gehöre zu den Sonntagskindern dieser Welt, im wörtlichen sowie übertragenen Sinne. Ich bin eingeladen, ein paar Tage auf einem Boot zu verbringen. Einer Yacht. Genau genommen, sprechen wir von einer 40m langen Luxusyacht, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kennen würde. Möglich macht es eine Begegnung vom Oktoberfest, mit einem großartigen Menschen, der nicht nur das nötige Kleingeld, sondern in erster Linie viel Herz, Humor und Großzügigkeit sein Eigen nennt. Und so fahre ich mit meinen drei amerikanischen Begleitern durch die Straßen der Marina und weiß selbst nicht so genau, wonach ich Ausschau halten soll. Der Mast meines neuen Zuhauses überragt die anderen Boote um einige Meter, sobald ich das weiße Leder und das polierte Holz sehe, weiß ich, ich bin richtig. Es ist mir unangenehm, vor den Amerikanern, vor dem kubanischen Taxifahrer, denn ich weiß, sie müssen mich für etwas halten, was ich nicht bin: schwer reich. Doch mit diesem Gefühl werde ich in Kuba noch öfters zu tun haben. Die Amerikaner bekommen eine kleine Führung, der Taxifahrer verneint dankend und wartet lieber. Später erfahre ich, Kubaner dürfen sich per Gesetz nicht auf Booten aufhalten, kein Scherz. Ob sie das davon abhalten soll, die Wasserstrecke in die USA per Boot zurück zu legen, kann ich nur mutmaßen. Es ist nur eines von vielen Gesetzen unter Castros Regime, dessen Sinn sich mir nicht erschließt. Doch erstmal ankommen, meine Freude über das erste vertraute Gesicht auf meiner Reise ist fast grenzenlos, ich beziehe meine Kabine, mein eigenes Bett und mein eigenes Badezimmer, größer, schöner, prächtiger als alles, was ich in den letzten zwei Monaten zu Gesicht bekommen habe. So viel Luxus bin ich nicht gewöhnt, war ich noch nie, aber ich nehme ihn dankend an und geniesse die erste wirklich saubere und heiße Dusche, seit ich Deutschland verlassen habe.

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Tikal – Morgengrauen auf heiligem Boden

Es ist 01:45 als mein Wecker anfängt zu klingeln, mitten in der Nacht, 15 Minuten vor Abfahrt. Er klingelt etwas länger als gewöhnlich, ich befinde mich mitten im Tiefschlaf und brauche ein paar Sekunden Orientierungszeit, bevor ich nach dem Wecker taste. Die Augen zu öffnen ist keine Option, nicht um diese Uhrzeit. Mich einfach umzudrehen und wieder einzuschlafen scheint fast schon zu einfach, aber das Rascheln und weitere Wecker in meinem Dorm erinnern mich daran, dass ich das so wollte. Ich bin nicht die Einzige, die sich für die Sunrise Tour nach Tikal entschieden hat. Morgengrauen im Dschungel, auf uralten, heiligen Tempeln. Klang irgendwie gut. Aktuell ist es aber nur ein Grauen, wer hatte eigentlich diese beschissene Idee? Ich quäle mich aus dem Bett, versuche leise zu sein, um mich herum befinden sich mindestens 5 Menschen im Tiefschlaf, um den ich sie gerade endlos beneide. Anziehen, Zähneputzen, mein Bewegungsapparat funktioniert mechanisch, aber ich bin weit entfernt von dem Zustand, den man als wach bezeichnen würde. Die Tasche ist zum Glück schon vorgepackt, die Klamotten habe ich ebenfalls am Vorabend rausgesucht, Schlafenszeit ist mir lieb und teuer, jede Sekunde mehr zählt. Im Gang sitzen schon ein paar weitere Zombies, wir warten gemeinsam in unserem Wachkoma auf den Bus, der uns nach Tikal bringt. Die Fahrt dauert eine Stunde, wer weiß, vielleicht auch zwei oder drei, ich setze den abrupt beendeten Schlaf fort, so wie alle anderen, und fühle aus tiefstem Herzen mit dem Fahrer, der im Gegensatz zu uns tatsächlich wach sein muss. Was für ein Scheiß Job, denke ich. Irgendwann hält der Bus schließlich an und reißt mich zum zweiten Mal am heutigen Tag aus dem Schlaf, wir sind da. Draußen ist es immer noch schwarze Nacht. Es gibt eine kurze Ansprache, begleitet von einem richtig beschissenen Kaffee für lächerlich viel Geld, halbtote Touristen sind offenbar eine Goldgrube. Ich verkneife mir den Platikbecher mit der mittelbraunen Plörre, der Fußmarsch durch den nächtlichen Dschungel wird mich schon wach machen, denke ich. Tut er auch, vor allem nachdem uns gesagt wird, wir sollen nicht auf die vielen Baumwurzeln treten, die den Weg durchziehen wie die Adern auf dem Bizeps eines Bodybuilders. Nicht nur wegen der Stolpergefahr, nein. ‘Manchmal sind es keine Wurzeln’ sagt unser Guide und erklärt uns grinsend, wie viele von den heimischen Schlangen giftig sind. Um die Schlangen mache ich mir weniger Sorgen, wenn eine Gruppe von 20 Leuten durch die Nacht trampelt, suchen die sowieso das Weite, noch bevor wir auch nur in Sichtweite sind. Viel mehr achte ich auf die herabhängenden Äste, speziell darauf, ob sich nicht irgendwo zwischen den Blättern sechs Beine verstecken, die seelenruhig nur darauf warten, sich auf meinen Kopf abzuseilen. Spinnen sind nicht so scheu wie Schlangen, dafür aber viel widerlicher.

Der Fußmarsch zieht sich, ich bin müde und schwer genervt. Die Luft ist kühl, aber auch triefend nass. Ans Schwitzen habe ich mich mittlerweile gewöhnt, hier in Mittelamerika. Ein paar Pausen, ein paar Schwätzchen hier und da, ein paar Witze über Schlangen und dumme Sonnenaufgangsideen und wir sind endlich da. Tempel Nummer soundso, vier glaube ich. Jetzt heißt es ein paar Hundert Treppen steigen, zwischen Bäumen sieht man nämlich nicht viel von einem Sonnenaufgang. Leider auch nicht auf dem Tempel, wie ich in ein paar Minuten feststellen werde. Zu viel Nebel, zu viele Wolken, Niesel. Wir werden vorgewarnt, damit die Enttäuschung nicht zu groß ist. Und wahrscheinlich auch, damit die Trip Advisor Bewertungen nicht zu Ungunsten der Veranstalter ausfallen. Ich höre irgendwas von Ruhe und Meditation und heiliger Maya Stätte, bevor ich mich an die Treppenhürde mache, und frage mich, wer um diese Uhrzeit schon freiwillig Bock auf Gespräche hat, ich werde es gleich herausfinden. Tau vermischt sich mit Schweiss, alles in allem eine recht nasse Angelegenheit.

Oben angekommen bieten uns ein paar große Stufen auf dem Tempel eine perfekte Sitzgelegenheit. Alle nehmen einen Platz ein, wie im Kino. Der Ausblick ist dürftig, es ist immer noch dunkel, ich erkenne nur die Trennlinie zwischen den Baumgipfeln und dem Himmel am Horizont, Schwarz auf Dunkelgrau. Wir sitzen und warten, Totenstille macht sich breit und mit ihr eine Ruhe, die tiefer geht als die bloße Abwesenheit von Geräuschen. Ein paar spanischsprechende Arschlöcher haben die Memo mit der Stille nicht bekommen und wechseln von zu lautem Flüstern in normale Lautstärke, die auf einem Tempel im Morgengrauen wie ein Glücksschrei bei einer Zalando Lieferung anmutet, unterhalten sich über ein paar Stufen hinweg, lachen bescheuert und ignorieren zwei, drei ‘PPSSSSSHHHHHH!!!!’ aus den anderen Reihen, bis sich einer ein Herz fasst und ihnen auf Spanisch etwas sagt, was ich nicht verstehe. Ihrer Reaktion nach zu urteilen, muss es sowas wie ‘haltet endlich eure Scheiß Fresse’ gewesen sein, Empörung macht sich auf ihren Gesichtern breit, aber es folgt endlich Stille. Diese ignoranten Idioten.

Der Horizont ist mittlerweile ein Gemisch aus verschiedenen Grautönen, mehr dunkel als hell. Fifty Shades of Grey, schießt es mir durch den Kopf, und ich schäme mich ein bisschen, etwas so Schönes mit diesem Schund zu assoziieren. Aber Gedanken lassen sich nur schwer im Zaum halten, vor allem wenn, man mal tatsächlich Zeit und Ruhe hat, ihnen einfach freien Lauf zu lassen. Also tue ich genau das, richte meine Augen stur auf den Horizont, verliere mich in der grenzenlosen Stille und dem Strudel aus Grautönen, keine Ablenkung, nichts was Augen oder Ohren auf sich lenken würde. Ein sehr seltener Moment. Man kann spüren, dass etwas in der Luft hängt und während ich versuche, in meinem Kopfwirrwar aufzuräumen, frage ich mich, was den anderen um mich herum wohl gerade in der Seele rumspuken mag. Ich schaue mich um und sehe nur wenige geschlossene Augen, ein paar verschlungene Hände und viele gedankenverlorene Gesichter. Keine Handys, keine Fotos, kein Facebook. Ich widme mich wieder meinen eigenen Hirngespinstern, verfolge ein paar Gedanken, verabschiede mich von ein paar Gespenstern aus meiner Vergangenheit und lasse sie vom taugetränkten Wind wegwehen, weit über die stolzen Gipfel des Dschungels in das Hochland von Guatemala. Die sehe ich so schnell nicht mehr wieder, denke ich. Wieder in der Gegenwart frage ich mich, wann genau sich der Horizont von dungelgrauem Brei in klare Umrisse von Bäumen, Wolken, Bergen und Tempelspitzen verwandelt hat. Es ist kein gleißender Sonnenaufgang, der sich uns bietet. Es wird einfach nur hell, unspektakulär und trotzdem unerklärlich. Die Müdigkeit ist verschwunden, obwohl wir nichts weiter tun als unsere Augen stur nach vorne zu richten. Und mitten in diesem wundersam schönen Moment, den wenigen Minuten, die die Nacht vom Tag trennen, der Stille, die sich nicht mal mehr die Deppen aus der unteren Reihe zu stören wagen, hören wir den ersten Ton. Ein tiefes, grollendes Brüllen, irgendwo aus dem Nichts, inmitten der tausend Bäume, die den dichten Wald zu unseren Füßen bilden. Der erste Affe hat gerade lautstark bekundet, dass er wach ist. Eine Antwort folgt wenige Sekunden später, aus einer andere Ecke des Nichts, quer durch den Dschungel. Es folgt wieder Stille, aber wir sind jetzt alle hellwach, ein breites Lächeln auf den Lippen, die Augen von links nach rechts jagend, auf der Suche nach optischer Untermauerung für die Akustik, aber den Gefallen wollen uns die Brüllaffen nicht tun. Hören muss reichen. Es vergehen ein paar Minuten, bis der nächste Schrei die Stille durchbricht, die Antwort kommt dieses Mal schneller und gleich aus mehreren Ecken.

‘Wacht endlich auf, ihr Penner!’

‘Ey, is noch mitten in der Nacht, chill mal!’

‘Von wegen mitten in der Nacht, es ist schon hell, da oben hocken schon wieder ein paar von diesen Menschenidioten und gucken dämlich ins Nichts! Macht schon, steht auf!’

‘Noch fünf Minuten. Lass die Menschen in Ruhe, die können nix dafür, sind halt nicht die Hellsten.’

‘Komm her, komm her! Schau mal! Einer von denen ist gerade aufgestanden, sucht bestimmt nach uns, der Depp! Hahahaha! Schau her, wie blöd der durch die Gegend schaut, mit seinem kahlen Gesicht.’

‘Oh Mann, du gibst echt keine Ruhe. Jetzt kann ich nicht mehr schlafen, und die Scheiß Vögel hast du auch geweckt, jetzt ist es vorbei!’

‘Ich mach mal Kaffee.’

So oder so ähnlich stelle ich mir eine morgendliche Unterhaltung zwischen Brüllaffen in Tikal vor. Zu ihrem beeindruckenden Gebrüll, das nicht umsonst an Dinosaurier erinnert (irgendwer erzählt, dass sie bei Jurassic Park für die Dinos unter anderem das Brüllen von Brüllaffen benutzt haben, ich habe das bis heute nicht gegoogelt und mache keine Angaben zum Wahrheitsgehalt) gesellt sich buntes, schwatziges Gezwitscher dazu. Der Dschungel erwacht und ich, wir alle, lauschen gebannt mit einem dümmlichen Grinsen in unserem Gesicht. Plötzlich, am unteren Mauerrand von Ruine Nummer 4, auf der wir sitzen, meine ich, etwas zwischen den Blättern zu sehen. Ein schwarzes Kringel bewegt sich vor meiner Nase durch das Dickicht. Ich bin mir natürlich nicht sicher, es ist immer noch Morgengrauen mit Betonung auf Grau, aber es sieht aus, als würde einer mit einer Lakritzstange hin und her schwingen. Ich stehe auf, gehe zur Mauer, schaue hinab. Dunkel, pelzig, auf vier Beinen, könnte genauso gut zur Gattung Affe wie zur Gattung Katze gehören. Es schleicht sich an der Mauer vorbei und verschwindet wieder im Dickicht, noch bevor mir die anderen mit gezückten Smartphonekameras zur Mauer folgen können. Es ist sowieso zu neblig für Fotos, was irgendwie beruhigend ist und mich von dem Drang befreit, alles fotografisch festzuhalten. Das habe ich nicht nur dem Nebel zu verdanken, denn das, was diesen Morgen ausmacht, ein grauer Sonnenaufgang, Stille, Kopfgespenster, unsichtbare Affen und schwatzende Vögel, lässt sich auf keiner Kamera dieser Welt festhalten. Dafür funktioniert das Abspeichern auf der eigenen Festplatte in meinem Kopf umso besser.

Mittlerweile lauschen wir einem ganzen Dschungelorchester, es ist hell und unser Guide lässt uns wissen, dass es Zeit ist, zu gehen. Ich sehe zum ersten Mal die Gesichter aus unserer Gruppe und stelle völlig perplex fest, dass es Frauen gibt, die es schaffen, zu einer Sunrise Tour vollständig geschminkt zu erscheinen. Neben der alles übertönenden Frage nach dem WARUM, wundere ich mich auch, WANN und WIE. Offenbar ist manchen Menschen der optische Eindruck, den sie auf uralte Steinbrocken machen, wichtiger als der heilige Schlaf. Ich beglückwünsche mich innerlich, dass ich keine 18 mehr bin und trotz meiner unumstrittenen Leidenschaft für MakeUp einfach zu alt und zu zufrieden mit meinem ungeschminkten Gesicht für derartigen Scheiß bin.

Der Rest des Tages ist leider geprägt von akuten Müdigkeitsanfällen, so sehr ich mich auch bemühe unserem Guide zuzuhören, über die Entstehung Tikals, die Bedeutung der einzelnen Tempel, ihre Ausrichtung und deren verblüffenden Effekt auf Licht, Schatten, Akustik und Echo (es wird sehr viel in die Hände geklatscht), meine Augen wollen einfach nicht offen bleiben. Und so finde ich mich während der vollen Stunde Freizeit, die wir haben und die die meisten mit Fotos und Tempelerklimmungen verbringen, auf einem über tausend Jahre alten Stein wieder, der perfekt geeignet für ein Nickerchen ist. Powernapping in heiligen Ruinen, auch nicht schlecht.

Im Endeffekt hätte ich von Tikal selbst sicherlich mehr gehabt, hätte ich mich gegen die Sunrise Tour entschieden und nicht den ganzen Tag im Halbschlaf verbracht. Allerdings liefert der Sonnenaufgang über den Gipfeln des Dschungels, auf den Ruinen von Tempel Nummer Vier, so unspektakulär und grau er auch sein mag, eine überzeugende Erklärung dafür, warum dieser Ort vor tausenden von Jahren für heilig erklärt wurde.

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Die ersten Sonnenstrahlen des neuen Jahres

San Pedro La Laguna – Sechs Wunder zum neuen Jahr

Silvester bei 30 Grad – in Shorts, Shirt und Flip Flops – so sollte es eigentlich immer sein. Statt Winterjacke und Eisfuesse gab es fuer mich in San Pedro, Guatemala, Sonnenschein und Open Air Party zu Silvester, allerdings auch mit Macheten bewaffnete Gangster und eine naechtliche Bergbesteigung, bei der ich mich heute noch frage, wie wir DAS unbeschadet ueberleben konnten.

Nach circa 10 Tagen Antigua (zum Artikel geht es hier) hatte ich mich kurzfristig dazu entschieden, dem Mangel an Gewaesser um mich herum ein Ende zu setzen und Silvester in San Pedro La Laguna am Lago Atitlan in Guatemala zu verbringen. Eine in Antigua dazugewonnene Freundin, die an Herz und Wahnsinn kaum zu uebertreffen ist, wartete dort bereits auf mich und gefuehlte tausend Kurven mit dem Bus durch das guatemalische Hochland und mindestens genauso viele Magenumdrehungen spaeter war er endlich in Sicht, der grosse, blaue See mit den vielen, kleinen Staedtchen drumherum. San Pedro gilt unter ihnen als Party Hochburg, was zu Silvester ja durchaus von Vorteil ist. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, wie sich dieser Umstand auf mein Schlafpensum und meinen Sinn fuer die Realitaet auswirken wuerde, aber kaum angekommen befand ich mich bereits auf einem Boot gen San Marcos, dem kleinen Bruder von San Pedro, etwas ruhiger und weniger begehrt, dafuer aber nicht minder schoen. Wenn San Pedro, der grosse Bruder, die Partysau in der Familie Atitlan ist, mit jedem gut Freund, von Montag bis Sonntag auf der Piste, so ist San Marcos eher der Mann fuer die Aesthetik, mit dem man die Seele baumeln lassen, von Klippen springen und gemaechlich durch die Strassen schlendern kann. Die Ueberfahrt mit dem Taxiboot bietet neben dem Transport auch noch Nervenkitzel und Nahtodeserfahrung, denn bei ordentlichem Wellengang und einem vollen Boot kann man dabei zuschauen, wie das Heck langsam, aber sehr, sehr sicher, dem Wasserspiegel immer naeher kommt, waehrend einem nichts anderes uebrig bleibt, als zu hoffen, dass das Boot schneller ist, als die ueberschwappenden Wellen.

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Antigua - Pacaya

Antigua Guatemala – von Vulkanen und anderen Ausbrüchen

Verdammt nochmal, niemand hatte mir gesagt, wie schwer es sein würde, auf Reisen die Zeit und die Muse für regelmässige Blogeinträge zu finden. Dazu sollte es einen eigenen Ratgeber geben, gibt es doch sonst auch für jeglichen anderen Scheiss. ‘Bloggen mit Ablenkungen’ vielleicht. Aber nein, da wird man ganz allein gelassen, mit dem Schreiben und Hochladen und Updaten, mitten im Paradies, während draussen ständig Verlockungen und Verheissungen der allerhöchsten Liga auf einen warten. Und hier bin ich nun, in Maui, und gebe mein Bestes, zu rekonstruieren, was in Guatemala alles passiert ist, vor immerhin rund sechs Wochen.

Insgesamt habe ich in Guatemala rund zweieinhalb Wochen verbracht. Denke ich aber an alles zurück, was mir in dieser Zeit passiert ist, könnten es auch locker zwei Monate gewesen sein. Alles begann in Antigua, nachdem ich schweren Herzens El Tunco verlassen habe. ‘Fahr nach Antigua!’ haben sie gesagt, ‘Da ist es toll!’ haben sie gesagt! Und Recht hatten sie.

Das unbarmherzige Kopfsteinpflaster in Antigua bot einem einen quasi aufrüttelnden Empfang. Im Hostel ‘Tropicana’ habe ich nur ein paar wenige Nächte verbracht (nicht ohne Zwischenfälle, zu denen ich gleich noch komme) bevor ich mich von meinem Mitreisenden, Felix, von den Vorteilen der guatemaltekischen Spanisch-Schule und der mit inbegriffenen Behausung mit anderen ‘Schülern’ habe überzeugen lassen. Das Tropicana Hostel war zwar ziemlich cool aber auch ziemlich gross,  inklusive 20 Betten Dorms mit recht fließenden Übergängen. Wo das eigene Bett aufhört und das andere, in diesem Falle MEINS, anfängt, war einem Mitbewohner meines Dorms wohl nicht ganz so klar. Und so fand ich ihn eines Nachts, quasi hüfttief, ungebeten unter meiner Bettdecke, mit der Absicht auf Körperkontakt. Nun bin ich ja durchaus im Stande, jemandem in so einem Fall ganz professionell so richtig aufs Maul zu hauen. Allerdings brauchten meine Hirnzellen nachts um vier, frisch aus dem Tiefschlaf, dann wohl ein bisschen zu lange, um meinen Armen und Beinen die richtigen Befehle zu geben, und so blieb es bei einem Wutausbruch und der lautstarken, verbalen Aufforderung, sich gefälligst aus meinem Bett zu verpissen. Hat er dann auch gemacht, das Kalb, aber nicht ohne vorher blöd zu gucken und abzuwarten, ob ich es mir denn nicht vielleicht doch noch anders überlege. In solchen Fällen fragt man sich ernsthaft, was im Kopf von so einem Typen wohl vor sich gehen muss bzw. welche Reaktion man denn eigentlich erwartet, wenn man einfach so in ein fremdes Bett kriecht. Offene Arme (oder Beine) sind es jedenfalls nicht, meine Herren.

In der neuen Behausung, mit Privatzimmer und drei hausgekochten Mahlzeiten täglich, ging es dann schon weitaus gesitteter zu. Naja, zumindest begrenzten sich die Sittenlosigkeiten auf beidseitiges Einverständnis und betrafen eher meine Mitbewohner, die kleinen Ferkel, die an sich alle miteinander ziemlich cool waren. Und so hiess es dann erstmal jeden Morgen Schulbank drücken und Spanischvokabeln pauken. Dass das guatemaltekische Spanisch zu den klarsten und saubersten Variationen in Mittelamerika gehört, sollte ich erst später zu schätzen lernen. Fliessend bin ich zwar immer noch nicht, aber für einen kleinen Plausch hier und da reicht es allemal.

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Das Weihnachtshuhn

Rezept für ein improvisiertes Weihnachtsessen in Mittelamerika

Rezept für mittelamerikanischen Weihnachtsvogel

Zutaten für ca. 6 Personen (hat bei uns grad so gereicht)

Vogel, Füllung und Sosse

1 Vogel (grosses Huhn, Gans, Truthahn, je nach Anzahl der Meute und Budget), tot, roh und am besten ausgenommen

Gemüse nach Gusto, in unserem Fall:

– Etwas, das aussah und schmeckte wie Suesskartoffeln, beim Schneiden aber komisch milchige, klebrige Flüssigkeit abgesondert hat

– Karotten, je nach Grösse 4-6 Stueck

– Zwiebeln, egal ob rot oder weiss, nehmt was ihr kriegen koennt, so vier, fünf Kleine solltens schon sein

– Knoblauch, nicht geizen

– Äpfel, so 3-4 Stück

– alles was ihr sonst noch mögt und finden könnt

– Orangen, möglichst saftig, so 2-3

– getrocknete, rote Beeren, die bisschen an Cranberrys erinnern, eine Hand voll

– Rotwein, bitte trocken, mind. eine Flasche, ihr wollt ja was davon haben

– Salz, Pfeffer, Honig, und irgendwelche Kraeuter, die ihr so finden könnt, optimal wäre Rosmarin, Thymian (viel Spass beim Suchen) und Lorbeerblätter

Sonstiges:

– funktionierender Ofen

– ofenfestes Geschirr, das gross genug für Vogel, Füllung und Bratensaft ist, sollte also mind. 4cm hoch sein, nicht zu gross und flach, weil sonst der Saft verbrennt

– Zahnstocher, Schneidebrett, Schuessel, scharfe Messer

Zubereitung:

Vogel waschen, die ekligen Restfedern entfernen (geht gut mit Feuer, bitte niemanden dabei verletzen), innen und aussen schön mit Salz einreiben, zwischendurch ruhig lustige Fotos mit dem Vogel machen, er ist tot, es macht ihm nichts aus.

Währenddessen gemeinsam Gemuese in nicht zu kleine Stücke schneiden, halbwegs gleich gross (Äpfel und Zwiebel reichen geachtelt, den Rest daran anpassen, Knobi im Ganzen lassen). Gemüse und Obst (ausser Orangen) in eine Schüssel werfen, salzen und pfeffern, alles vermischen und den Vogel damit befüllen, bis nix mehr reingeht. Wenn ihr schöne Kräuter gefunden habt, mit in den Vogel stecken. Die Vogelöffnungen mit Zahnstochern verschliessen. Den Vogel im Bräter (oder Schale oder Topf oder was immer ihr habt) in der Mitte platzieren, das Restgemüse drumherum verteilen, das Ganze mit ein bisschen Rotwein begiessen und ab damit in den Ofen. Wenn ihr die Temperatur auswählen könnt, irgendwas um die 180 Grad sollte ok sein.

Warten und Bier trinken. Zwischendurch mal in den Ofen schauen, nach so 2 Stunden sollte der Vogel langsam braun werden. Wenn er zu dunkel ist, Temperatur runter, wenn er zu weiss ist, Hitze hoch. Zwischendurch mal rausholen und mit dem eigenen Bratensaft begiessen. Bei einem Huhn solltet ihr den Vogel nicht unbedingt drehen müssen, bei grösseren Vögeln evtl mal umdrehen und sicher stellen, dass alle Seiten braun werden. So nach 3-4 Stunden sollte alles halbwegs durch sein. Vogel rausholen und die hoffentlich knusprig braune Haut mit einem Honig – Orangensaft Gemisch bepinseln.

Wenn der Vogel fertig ist, könnt ihr ihn nett auf einem grossen Geschirr drapieren und im Ofen warm halten (heisst, Hitze runter auf ca. 80 Grad oder so). Das Gemüse aus dem Bräter drapiert ihr einfach mit drumherum. Die Bratensosse allerdings giesst ihr ab in einen kleinen Topf und gebt nach Geschmack Rotwein und frisch gepressten O-Saft dazu. Salz und Pfeffer nach Gusto, bisschen einkochen lassen und gut ist (ihr findet eh keinen Sossenbinder, ihr könnt aber kalte Butterflocken untermischen, wenn ihr es unbedingt fester haben wollt).

Fertig. Zu dem ganzen Spass könnt ihr natürlich auch noch fancy Rotkohl (nicht auffindbar) und Kloesse (Hahahahahaha, kleiner Scherz) machen, müsst ihr aber nicht, reicht auch so. Vogel aufschneiden, auseinanderschnibbeln so gut es geht und schmecken lassen. Sollte in etwa so funktionieren. Und immer dran denken, Improvisation ist alles, also keine Scheu vor Zutaten, die ihr nicht kennt.

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Habs euch ja gesagt

Playa El Tunco – Donde esta mi corazon

Im als recht gefaehrlich eingestuften und daher schwer unterbewerteten El Salvador liegt an der Pazifikkueste ein winzig kleiner Ort, El Tunco, eine Zufluchtstelle fuer Surfer, solche die es werden wollen und alle, die sich auf der Durchreise zwischen Nicaragua und Guatemala befinden und wissen, was cool ist. Wenn ich jetzt daran zurueckdenke, dass ich El Salvador und damit auch El Tunco eigentlich gar nicht auf meinem Reiseplan hatte, dann faellt mir immer wieder ein Stein von der Groesse des verdammten Grand Canyons vom Herzen, dass es am Ende doch anders gekommen ist.

An die Fahrt nach El Tunco kann ich mich kaum noch erinnern. Das Shuttle aus Leon fuhr um 02:00 mitten in der Nacht los, um ca. 01:30 kam ich gerade noch rechtzeitig von einer Beachparty im Hostel an um noch meine Sachen zu packen. Nicht ohne 3,0 Promille in meinem Blut, denn es war noch keine zwei Stunden her, dass mir auf besagter Party mein brandneues Handy geklaut wurde, Wert ca. ein Tausender. Und mein heiss geliebtes Rouge! Verdammte Schweine. Die ganze Sache musste also mit viel Alkohol weggespuelt werden, und zwar auf Ex, nachdem der Bus, der uns Partypeople wieder zurueck ins Hostel bringen sollte, bereits auf mich wartete, als ich vom Polizeirevier kam. Ach ja, das Polizeirevier. Wenn man mitten im Nirgendo ist, ist es nicht selbstverstaendlich im ¨Polizeirevier¨, bestehend aus einer Huette mit ein paar Schlafliegen und einem Schreibtisch, ueberhaupt jemanden vorzufinden. Aber die diensthabenden Beamten waren zur Stelle, schlaefrig und aus dem Bett geklingelt zwar, aber hilfsbereit. Und die Tatsache, dass ich unter einem unbeschreiblichen Sternenhimmel ein paar Minuten warten musste, waehrend einfach so, aus dem Nirgendwo, mitten in der Nacht zwei herrenlose, wunderschoene Pferde vor meiner Nase die Strasse entlang flanierten, und ich auch noch in Begleitung eines hilfsbereiten  Hostelmitarbeiters war, der ganz nebenbei zu den wohl mit Abstand schoensten Maennern gehoerte, auf die ich jemals mein Auge werfen durfte, machten die Situation im Grossen und Ganzen ganz angenehm. Ein entzueckendes Gespraech mit Adonis hoechstpersoenlich ueber Glueck, Besitz und die Leichtigkeit des Seins sowie zwei heruntergeschlungene Mojitos, eine sehr verschwommene Busfahrt und ein paar betrunkene Erkenntnisse ueber meine Schwaeche, mich von Dingen loszusagen (egal ob Handys oder Maenner) spaeter war ich zurueck im Hostel und der Realitaet. 20 Minuten spaeter befand ich mich Karussell fahrend im Shuttel nach El Tunco, zu dem ich mich von meinen Mitreisenden hatte breit schlagen lassen, weil die Alternative eine 10-12 stuendige Fahrt nach Antigua gewesen waere. Und so verschlief ich erstmal zwei Landesgrenzen (mein Reisepass traegt jetzt auch einen mutigen Honduras Stempel) bevor ich mich mit nur maessiger Laune in diesem El Tunco wiederfand, von dem alle staendig redeten.

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Vulkan Concepcion

Nicaragua – in Bildern

Irgendwann im Dezember war ich in Nicaragua, der Beitrag dazu ist also mehr als überfällig. Und wer meinen letzten Beitrag hier gelesen hat, dürfte wissen, dass es auch schon fast vollbracht war. Ein paar tausend Wörter voller Flow, Witz und Wortgewandtheit, doch der plötzliche Kindstod des Nicaragua – Babys lässt es mir schwer fallen, etwas ähnlich eloquentes herzuzaubern, die Motivation hinkt und die Sonne scheint und Merida ruft verlockend meinen Namen und will erkundet werden. Deswegen heute nur Fotos von Nicaragua und beim nächsten Mal lasse ich meinem inneren John Irving wieder freien Lauf, versprochen.

Isla Ometepe

 

 Granada

Leon

Nur ein Foto von einem Polizeibericht, und die Einsicht, dass man nicht einfach Nachtbaden (NACHT, nicht NACKT) gehen kann und dabei Tasche, Kleid und Flip Flops jemanden zur Aufsicht anvertrauen kann, ohne, dass anschließend Tasche mitsamt Inhalt, in diesem Fall ganz speziell das brandneue IPhone 6, fehlt. Zumindest waren Kleid und Flip Flops noch da.

Polizeibericht
Polizeibericht

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Fuck

Verdammte Scheiße!

Wenn man gerade am Vortag eine 16stündige Busfahrt mit zwei Grenzübergängen hinter sich hat, man die Fahrt damit verbringt, zu hoffen, dass das Fieber vom Vortag nichts Schlimmes ist, Dengue oder Malaria oder so, man die folgende, eigentlich zur Erholung geplante Nacht im 20 Minuten Takt aufm Klo verbringt, zwei Scheiben Toast das Einzige sind, was man über den ganzen Tag gegessen hat und man dementsprechend sowieso das Hostel mitten im schönen Tulum, Mexiko, nicht verlassen kann, weil sich nämlich schon die 10 Stufen zum Zimmer anfühlen wie ein verdammter Marathon, und wenn man dann das Beste daraus macht und die Zeit fürs Bloggen nutzt, der längst überfällige Blogbeitrag zu Nicaragua fast fertig geschrieben ist und man sich darüber freut, wie ein kleines Kind zu Weihnachten…ja, wenn DANN aus völlig unerklärlichen Gründen das automatische Zwischenspeichern nicht funktioniert und, mir nichts dir nichts, DER VERDAMMTE KOMPLETTE TEXT EINFACH WEG IST!!!!! Ja, dann ist das einfach eine große, dicke, fette, hässliche, verdammte Scheiße!

Over and out.

P.S.: Ich habs trotzdem gut, bin mitten in Mexiko und meckere mit Ausblick auf einen Pool. Trotzdem Scheiß-Tag.

Fuck

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Fluss + Fluss = Zauberei

Costa Rica – La pura vida

Costa Rica, ein Land so reich an Flora und Fauna, dass mein mitteleuropäisches Auge völlig überfordert ist, so viele, verschiedene Schattierungen der Farbe Grün aufzunehmen. Da es noch dazu aber auch recht kostspielig ist, lag mein Hauptaugenmerk für Costa Rica auf dem Tenorio Volcano National Park und dem dort anzutreffenden blauen Fluss, dem Rio Celeste.

Ich verlasse Bocas del Toro / Panama gemeinsam mit Felix, Mara und Sophia und mache mich auf nach Costa Rica. Unsere kleine, deutsche Reisegruppe hat lange hin und her überlegt, abgewägt, und sich schließlich einstimmig dazu entschieden, nur den Tenorio Volcano National Park im Norden des Landes zu besuchen. Sicherlich nicht aus Mang (mehr …)

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